Nur von 12-14 Uhr: Frisches Brot von Dombergers Brotbrücke

Es ist alles da, was der Mensch beziehungsweise der Bäcker so braucht: ein Kneter, ein Ofen, ein Arbeitsplatz und ein Regal fürs frisch gebackene Brot. Extravagant ist allein der Ort des Geschehens: Der neuste Ableger der Berliner Bäckerei Domberger-Brotwerk misst keine 20 Quadratmeter und befindet sich in einem umgebauten Lkw-Container, einer sogenannten Wechselbrücke. Berlin-Buch, 12 Uhr mittags: Florians Dombergers Mikrobäckerei namens „Brotbrücke“ öffnet – und sogleich sind die ersten Kunden vor Ort. Viel Zeit bleibt Ihnen auch nicht, denn um 14 Uhr schließt sie bereits wieder. Bis dahin sind die […]

Ein neues E-Lastenrad für die BioVollkornBäckerei cibaria

Seit Montag, 11. November, ist die Marktverkäuferin der Münsteraner Bio-Bäckerei cibaria, Sabine Thesing, unterwegs von Tübingen nach Münster – auf dem neuen Elektro-Lastenrad, das sie dort für den Betrieb beim Hersteller abgeholt hat. Der Hintergrund für die 600-Kilometer-Radel-Aktion: Statt das Rad per Spedition liefern zu lassen und damit die Klimabilanz nochmal zu erhöhen, war es Sabine Thesing wichtig, so schnell wie möglich Klimaneutralität zu erreichen.

Nur von 12 bis 14 Uhr: Frisches Brot von der Brotbrücke

Die Moabiter Bäckerei Domberger-Brotwerk hat Zuwachs bekommen: Die äußerst ungewöhnliche Filiale ist in einem ausgedienten Lkw-Container, einer sogenannten Wechselbrücke, untergebracht und befindet sich auf dem „Campus Berlin-Buch“. Man glaubt es kaum, aber auf noch nicht einmal 20 Quadratmeter ist alles vorhanden, was der Bäcker braucht: Kneter, Arbeitsfläche, Ofen und ein Regal fürs frisch gebackene Brot. Ein Besuch lohnt sich! Obacht: Die „Brotbrücke“ ist nur montags bis freitags von 12 bis 14 Uhr geöffnet.

Wo der Rabbiner über Brot und Brötchen wacht

Dreimal in der Woche bekommt Stefan Kädtler nachts unangemeldeten Besuch: Ein Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin kontrolliert, ob in der Backstube alles mit rechten Dingen zugeht. Der 1935 gegründete Betrieb in Prenzlauer Berg ist eine koschere Bäckerei – die einzige von Berlin. Brot und Brötchen werden dort komplett und das Kuchensortiment zu 70 Prozent nach den strengen Vorschriften der jüdischen Religion produziert. Im Jahr 2000 nahm die Umstellung ihren Lauf. Nach der Übernahme des Betriebs von seinem Vater wollte sich Stefan Kädtler vom Wettbewerb absetzen und verbannte sämtliche Fertigmischungen […]

Ein Meister der Musik und der Backkunst

Er ist ein Meister der Musik und der Backkunst: Der studierte Cellist Shin Komine kombiniert in seinem Café Komine in der Welserstraße 13 in Schöneberg das Beste aus der französischen und japanischen Patisserie. Und was dabei herauskommt, ist in optischer wie in geschmacklicher Hinweise umwerfend gut! Mehr dazu könnt ihr demnächst in der Kategorie “Hausbesuch” lesen.  

Fladenbrot war gestern, Yufka ist heute

Seinen Vater Ibrahim zu überzeugen, kostete Ferdi Temür etwa Mühe. Aber es ist ihm gelungen: Im Jahr 2002 hat sich die Kreuzberger Bäckerei BIR-TAT von der Fladenbrot-Herstellung verabschiedet. Seither produziert der kleine türkische Betrieb fast ausschließlich Yufka – jenen hauchdünnen orientalischen Teig, der beispielsweise für Börek verwendet wird. „Ich wollte damals unbedingt etwas Neues machen, und Yufka war eine Marktlücke“, erzählt der 37-jährige Unternehmer, der das Handwerk bei seinem Vater gelernt hat.  Mit diesem Gespür für das auf einer Platte halbgebackene, noch nicht einmal ein Millimeter dicke Produkt lag Türmer […]

Beumer & Lutum mit neuem Standort am Jüdischen Museum in Kreuzberg

Das halbe Dutzend ist voll: Im neuen „Metropolenhaus“ am Jüdischen Museum in Kreuzberg hat die Bio-Bäckerei Beumer & Lutum jetzt ihr sechstes Fachgeschäft mit Bistro eröffnet. Der neue Strandort ist 100 Quadratmeter groß und verfügt über 34 Sitzplätze im Innen- und 20 im Außenbereich. Die Filiale des 1993 gegründeten Betriebs, der 160 Mitarbeiter beschäftigt und 230 Verkaufsstellen in Berlin beliefert, gehört zum „Aktiven Erdgeschoss“ des Gebäudes, das als Haus mit sozio-kulturellen Freiräumen für die Nachbarschaft konzipiert worden ist.  

Dickköpfe im Weizen und in der Backstube

Am 1. Juli stand Marlon Gnauck auf dem Siegertreppchen: Für die ausschließliche Verwendung von regional erzeugtem Champagnerroggen und Dickkopfweizen in der Herstellung von Brot ist sein Betrieb mit dem Sächsischen Umweltpreis 2019 in Höhe von 10.000 Euro ausgezeichnet worden. Die Umstellung auf „Jägers norddeutschen Champagnerroggen“ und „Pommerschen Dickkopfweizen“ aus der Lausitz war und  ist für den experimentierfreudigen Bäcker aus Ottendorf-Okrilla bei Dresden eine gewaltige Herausforderung. Während der Einsatz des Roggens noch relativ geräuschlos – mittels langsamerem Kneten und längerer Teigruhe – über die Bühne ging, machte der Weizen seinem Namen […]